Köln-Roggendorf/Thenhoven
Bei den heutigen Azubi- und Tuttiproben haben wir aufgrund des sehr warmen Wetters erstmalig in diesem Jahr draußen geprobt. Da lediglich im Einfahrtsbereich zur Bezirkssportanlage eine schattige Stelle unter den Bäumen zu finden ist, proben wir draußen stets dort anstatt direkt vor dem Vereinsheim.
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Von 18:00 Uhr an sind wir dann natürlich für die umliegenden Häuser und Wohnungen besser zu hören. Heute haben wir in diesem Zusammenhang wohl etwas Einmaliges erlebt. Zunächst kam ein Nachbar aus dem Neubaugebiet mit einem gekühlten Kasten Tegernseer Hell an und stellte ihn an den Notenständer unseres Tambourmajors. Wir waren natürlich "bouche bée" und dachten zunächst, er träfe Freunde zum Biertrinken auf der Anlage.
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Seine Frau und er spendierten uns aber das leckere Zeug zum Dank für die schöne Musik, der sie mittwochs oft lauschen dürfen. Seiner Frau gefällt es sehr, wenn wir den Böhmischen Traum intonieren, den wir gerade neu im Repertoire haben. Nach Probenende sollten wir wieder den Kasten bei ihnen vor das Haus stellen. Gesagt, getan sowie sehr erfreut und dankbar über diese Anerkennung.
![]() © Markus Helmes |
Als wir kurz vor Ende aufräumten und das Bier noch genossen, kam eine Frau aus dem Mehrfamilienhaus gegenüber und beschwerte sich über die fast dreistündige Beschallung. Sie könne mit dieser Art Musik nichts anfangen, für sie sei es nur Lärm. Und daher sehr störend, wenn sie bei offenem Fenster fernsähe.
Unser Vorsitzender tauschte sich mit ihr stressfrei aus, zeigte Verständnis und versprach zukünftig auch bei wärmerem Wetter im Vereinsheim zu proben, um die Beschallung zu minimieren. Voraussetzung ist natürlich, dass wir es drinnen auch aushalten.


